17 Trainer und Betreuer kümmerten sich in der abgelaufenen Saison 25/26 um die 8 Jugendmannschaften des FTSV. Sie taten das mit viel Herzblut und Engagement. 2 Jugendleiter und ein Jugendkoordinator kümmern sich um die organisatorischen Abläufe. 110 Kinder und Jugendliche sind aktuell als Mitglieder der Fußballabteilung registriert. Kein zweiter Verein in unserer Gemeinde betreut eine ähnlich hohe Zahl von Kindern und Jugendlichen. Dieser gesellschaftlichen Verantwortung stellen sich unsere Ehrenamtlichen jeden Tag auf den Kuchener Sportplätzen.
Natürlich freuen wir uns über die sportlichen Erfolge, die durch die Staffelmeisterschaften der E-2, E-1 und D-1 Junioren eindrucksvoll unterstrichen wurden. Doch neben den sportlichen Erfolgserlebnissen sind es vor allem die Vermittlung von Werten wie Teamfähigkeit, Kameradschaft, Rücksicht, Respekt, Fairness und Zuverlässigkeit, die eine erfolgreiche Jugendarbeit auszeichnen. Beim FTSV Kuchen darf man stolz auf das Erreichte sein. Zum letzten Mal traf sich das Trainer- und Betreuerteam am Samstag, 20.06.26 im Ankenstadion, um eine erfolgreiche Saison bei Steaks und Grillwürsten, kühlen Getränken und anregenden Gesprächen ausklingen zu lassen. Mit Matthias Hettich und Sven Rummel drückten auch 2 FTSV-Vorstandsmitglieder mit ihrem Besuch der Veranstaltung den ehrenamtlich engagierten Jugendbetreuern ihre Wertschätzung aus.
Wie an jedem Saisonende, wird es wieder personelle Veränderungen geben. Einige Jugendbetreuer beenden ihre Tätigkeiten, dafür rücken neue Gesichter nach.
Bedenklich ist die Entwicklung bei den Kindern und Jugendlichen. Aus den Gesprächen am Rande der Veranstaltung wurde deutlich, daß wieder eine nicht unbedeutende Zahl von Jugendspielern den Verein verlassen werden und sich anderen Vereinen anschließen. Seit Jahren ist der FTSV als Ausbildungsverein im Filstal anerkannt und geschätzt. Höherklassige und inzwischen leider auch gleichwertige Vereine buhlen um unseren Nachwuchs und werben die Kids ab. Betrachtet man die Aufstellungen der Aktiven der Vereine in der näheren Umgebung fällt auf, wie viele Vereine von der Kuchener Basisarbeit profitieren. Wo liegen die Ursachen? Ist es übertriebener Ehrgeiz der Eltern, die in ihrem Nachwuchs Potential für höhere Aufgaben sehen? Aus den Gesprächen mit den Trainern wurde deutlich, wie besorgt sie über diese negative Entwicklung sind.
In der kommenden Saison will man nach einjähriger Pause wieder ein A-Juniorenteam an den Start bringen. Egal, wohin sich die Gesellschaft entwickelt, beim FTSV wird man weiterhin ein Hauptaugenmerk auf die Jugendarbeit legen. Wir hoffen auf mehr Nachhaltigkeit bei der Vereinstreue. An den Rahmenbedingungen kann es nicht liegen. Sie sind selten besser als beim FTSV. Mit dieser Erkenntnis genossen die Jugendtrainer ein paar unbeschwerte Stunden zum Saisonabschluß.
Bericht und Fotos Manfred Malchow